Zukunftsfragen zu Ökologie, Gesundheit, Digitalisierung und KI

Publikationsdatum: 20.02.20 20:02    Letzte Aktualisierung: 20.02.20 22:02

Editorial zum openTA-Neuerscheinungsdienst (NED) „ÜberdenTAellerrand“ Januar 2020

2020 hat schon einen besonderen Klang. Es ist wie mit den guten Vorsätzen; viele TA-relevante Publikationen, die zum Jahres- und Jahrzehntbeginn Eingang in die Deutsche Nationalbibliothek fanden, beschäftigen sich bezeichnenderweise mit Zukunftsfragen.

Auf dem Digital Workplace Tech Forum in München sprachen wir jüngst darüber, dass bei der Einführung neuer Infrastrukturen oft nicht die besondere Schwierigkeit in der technischen Umsetzung, sondern in der Vermittlung der Neuerung liegt. Die längsten Zeiträume planen Webentwickler oft dafür ein, die Nutzer an die neuen technischen Infrastrukturen heranzuführen. Anwender nehmen neue Webumgebungen oft nur dann produktiv an und machen sie so für sich nutzbar. Um mögliche zukünftige Veränderungen und einhergehende Ideen und Impulse geht es auch in sieben TA-relevanten Büchern, die ich aus 263 Publikationen für das Editorial des Januar-NED auswählte:

Alles wird anders. das Zeitalter der Ökologie (Inhaltsverzeichnis) von Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, ist ein persönliches Plädoyer für eine Priorisierung der Klimakrise bei allen politischen Themen und eine rascher durchgreifende Politik. Ulrich betont, dass die Klimakrise aufgrund der politischen Versäumnisse vergangener Jahrzehnte mittlerweile alle Lebensbereiche betreffe und nicht verhandelbar sei. So rechne etwa die Weltbank bis 2050 mit über 150 Millionen Klimaflüchtlingen (S. 112). Der 60-jährige Publizist fordert den völligen Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft und das Ende des anthropogenen Kohlendioxidausstoßes binnen weniger Jahrzehnte (S. 117). In verschiedenen Kapiteln entlarvt Ulrich Klimamythen und eine Kultur wissender Ignoranz, auch in der Spitzenpolitik. Er hebt hervor, dass sich die USA mit ihrem amtierenden Präsidenten militärisch, moralisch und ökonomisch aus ihrer führenden, ordnenden und schützenden Rolle verabschiede. Bewusst stellt er Fragen, die einen Konsens gefährden könnten, etwa: Wie kann der Flächenverbrauch in Deutschland beendet werden? Er erklärt Zusammenhänge etwas verkürzt: „Das Verschwinden der Vögel hat zu tun mit der Zerstörung der Biotope, die sie zum Nestbau brauchen, und natürlich mit dem Insektensterben, das wiederum eine direkte Folge der industriellen Landwirtschaft ist.“ (S. 124) Ulrich denkt stets in großen Zusammenhängen, etwa wenn er beim Thema E-Autos hervorhebt, dass diese nur einen Bruchteil der vom Autoverkehr verursachten Probleme lindern: Lärm und Luftverschmutzung. Es sind einige interessante Gedanken, die sein Buch besonders lesenswert machen. So rät Ulrich etwa, das untere Drittel der Gesellschaft von allen ökologischen Erfordernissen wie eventuelle Steuern auf Benzin oder Diesel und eine Verteuerung von Energie, Autofahren und Lebensmitteln tierischen Ursprungs zu befreien (S. 179), um so einem weiteren Rechtsruck und Populismus in der Gesellschaft vorzubeugen.

Mit Inkrafttreten der DS-GVO und des neuen BDSG ergeben sich auch für digitalisierte Unternehmen neue Herausforderungen und Lösungen. Dr. Stefan Kramer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, hat so 2019 die zweite Auflage von IT-Arbeitsrecht (Inhaltsverzeichnis) herausgegeben. Neben elektronischen Personalakten, virtuellen Arbeitsplätzen und dem Thema Telearbeit widmet sich der umfassende Band auch Rechtsfragen und aktuellen Urteilen des EuGH und des BAG zu Social Media. Die Autoren (Rechtsanwälte, Fachanwälte und Richter) betrachten u.a. beleidigende Äußerungen in sozialen Netzwerken als Standard-Problematik im Arbeitsrecht (S. 16). Rechtsanwältin Dr. Nathalie Oberthür beschäftigt sich in einem eigenen Unterkapitel (S. 313ff.) mit Social Media Guidelines, also Regelungen zum Umgang der Arbeitnehmer mit Social Media. Die Autorin legt typische Regelungsgegenstände dar, die in Social Media Guidelines aufgenommen werden sollten. So gibt es Regelungen zum Umgang der Arbeitnehmer mit Social Media, zur IT-Sicherheit, zu Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers und zur Privatnutzung dienstlicher Ressourcen.

Mit sozialen Netzwerken beschäftigt sich auch das Fachbuch Zukunft der Gesundheit; vernetzt, digital, menschlich (Inhaltsverzeichnis), herausgegeben von Dr. Jens Baas von der Techniker Krankenkasse. In der Einleitung erklärt der Herausgeber, dass auf Social Media oft umfassende Nutzerprofile für neue Produkte für die personalisierte Medizin und Gesundheit erstellt werden. So hat Facebook nicht nur ein Patent angemeldet, um Familienfotos für die Analyse des sozialen Umfelds eines Nutzers auszuwerten. Facebook veranstaltet auch einen eigenen Health Summit für Pharmaunternehmen, bei dem etwa gesammelte medizinische Daten aus Selbsthilfegruppen weitergegeben werden. In Ländern wie China, wo ein Überwachungskapitalismus mit innovationsfreundlichem Regulationsrahmen herrscht, kann auf größte Datenmengen zugegriffen werden. Baas fragt eingangs, ob hierzulande der mangelhafte Datenaustausch die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems gefährdet. Ein großes Thema sind dann die elektronische Patientenakten und virtuelle Assistenzprogramme für Patienten. Einige Fachbeiträge des Bandes behandeln auch Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren, welche die Privatsphäre und Sicherheit medizinischer Daten schützen sollen. Auch spezifische digitale Neuerungen, wie Künstliche Intelligenz für Bilderkennung oder Innovationen für spezielle Krankheiten werden erläutert. Apps oder Devices zur Erkennung von genetischen Veränderungen oder Herzrhythmusstörungen werden erwähnt. Wearables oder Assistenzprogramme können Koordinierungsfunktionen übernehmen, indem sie spezielle Krankenhäuser, Ärzte oder gar Behandlungen empfehlen.

„Gegenwärtig spielen nicht mehr Öl oder Schienennetze eine zentrale Rolle, sondern Daten und technische Infrastruktur. Aber damals wie heute geht es um folgende Frage: Wer gibt die Regeln in unserer Gesellschaft vor – sind es demokratisch legitimierte Regierungen oder einzelne, sehr einflussreiche Unternehmen?“

Ingrid Brodnig, Übermacht im Netz, S. 170

Der kurzweilige Ratgeber Übermacht im Netz; warum wir für ein gerechtes Internet kämpfen müssen (Inhaltsverzeichnis) von Ingrid Brodnig geht der Frage nach, wie sich eine Ausgestaltung des Internets nach demokratischen Werten weiterentwickeln lässt. Die Publizistin spricht sich für mehr digitale Bürgerrechte, gesetzliche Transparenzpflichten für Onlinewerbung, eine strenge Marktaufsicht und auch Medienpluralismus aus. Brodnig kritisiert die Tendenz großer Digitalkonzerne, Steuern zu vermeiden und ihre Affinität zum undurchsichtigen Datensammeln. Die Autorin stellt zivilgesellschaftliche Akteure vor, die bürgerliche Interessen vertreten, wie die Organisation Noyb, netzpolitik.org, die Bürgerrechtsorganisation EDRi oder die englischsprachige Webseite simpleoptout.com zum Einschränken des Datensammelns großer Anbieter. Brodnig wünscht mehr Transparenz für algorithmische Entscheidungen und eine Evaluierung von Algorithmen für die Nutzer. Sie schlägt vor, das Konzept des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf digitale Medien gegen Kommerzialisierung des digitalen Raums umzulegen.

Von Algorithmen und Data Mining handelt auch Künstliche Intelligenz. rechtliches und technisches Grundwissen (Inhaltsverzeichnis) von Prof. Dr. Peter Burgstaller, Prof. Dr. Eckehard Hermann und Prof. Dr. Harald Lampesberger. KI findet bereits in verschiedensten Bereichen wie in Rechtschreibprogrammen, Assistenzsystemen oder Kaufempfehlungen Einsatz. Die Autoren führen in die Funktionsweisen von KI ein und widmen sich Fragen unter anderem zur Haftung, zum Datenschutz und zum Arbeitsrecht.

Auch das Handbuch Maschinenethik (Inhaltsverzeichnis), herausgegeben von Prof. Dr. Oliver Bendel, widmet sich Algorithmen, der Robotik und KI. Ein Beitrag von Prof. Dr. Armin Biermann und Claudia Brändle betrachtet die Vision des autonomen Fahrens. So erhoffen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine Vermeidung von Unfällen, eine bessere Verkehrseffizienz oder Umweltbilanz durch autonome Technologien. Doch die Autoren problematisieren Herausforderungen im realen Straßenverkehr, wie etwa die Frage der Verantwortung bei möglichen Schäden. Auch schlechte Straßen- oder Sichtverhältnisse oder überraschende Ereignisse könnten Einfluss auf das Verkehrssystem nehmen. Die Reaktionsfähigkeit autonomer Fahrzeuge ist hier noch nicht absehbar.

In einigen Ländern fahren bereits Prototypen autonomer Autos. Mit unfertigen Objekten, die erwartete Möglichkeiten offerieren beschäftigt sich Prof. Dr. Sascha Dickel von der Johannes Gutenberg Universität Mainz in Prototyping Society - zur vorauseilenden Technologisierung der Zukunft (Inhaltsverzeichnis). Zu guter Letzt sei nun auf dieses Buch eines persönlichen NTA-Mitglieds hingewiesen. Dickels soziologischer Essay geht öffentlichen Praktiken des Prototyping nach, also in die Zukunft gerichteter Entwürfe. Er berichtet von der Konstruktion eines eigenen ersten Prototyps, den er bei einem Design-Thinking-Workshop erstellte. Auch schreibt er über seine Erfahrungen in einem Makerspace und über einen Civic Hackathon, wo Prototypisieren als öffentliche politische Praxis geprobt wird. Hier werden Bürger dazu animiert, prototypische Lösungen für lokale oder globale Probleme zu entwickeln.

Die bibliografischen Angaben der insgesamt 32 NED-Titel vom Januar 2020 lauten im Einzelnen:

Baas, Jens (Hrsg.): Zukunft der Gesundheit; vernetzt, digital, menschlich. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2019. 978-3-95466-467-2. 305 Seiten.

Bendel, Oliver (Hrsg.): Handbuch Maschinenethik. Wiesbaden: Springer VS 2019. 978-3-658-17482-8. 469 Seiten.

Biwald, Peter: Nachhaltig wirken; Impulse für den öffentlichen Sektor. Graz: NWV 2019. 978-3-7083-1290-3. 363 Seiten.

Braun, Helga (Hrsg.): Innovieren in Schule und Unterricht - wie geht das? Wien: Österreichischer Bundesverlag Schulbuch 2019. 187 Seiten.

Brodnig, Ingrid: Übermacht im Netz; warum wir für ein gerechtes Internet kämpfen müssen. Wien: Brandstätter 2019. 978-3-7106-0366-2. 207 Seiten.

Brunnengräber, Achim (Hrsg.); Di Nucci, Maria Rosaria (Hrsg.): Nuclear waste governance. Wiesbaden: Springer VS 2019. 978-3-658-27106-0. 409 Seiten.

Burgstaller, Peter; Hermann, Eckehard; Lampesberger, Harald: Künstliche Intelligenz; rechtliches und technisches Grundwissen. Wien: MANZ Verlag 2019. 978-3-214-14540-8. 108 Seiten

Burow, Olaf-Axel (Hrsg.): Schule digital - wie geht das?; wie die digitale Revolution uns und die Schule verändert. Basel: Beltz 2019. 978-3-407-63131-2. 189 Seiten.

Bußjäger, Peter (Hrsg.); Keuschnigg, Georg (Hrsg.); Schramek, Christoph (Hrsg.): Raum neu denken; von der Digitalisierung zur Dezentralisierung. Wien: new academic press 2019. 978-3-7003-2168-2. 274 Seiten.

Dickel, Sascha: Prototyping Society - zur vorauseilenden Technologisierung der Zukunft. Bielefeld: transcript 2019. 978-3-8376-4736-5. 172 Seiten.

Eckert, Judith: Gesellschaft in Angst?; zur theoretisch-empirischen Kritik einer populären Zeitdiagnose. Bielefeld: transcript 2019. 978-3-8376-4847-8. 434 Seiten.

Feig, Philip: Klassifizierung des Beschädigungsrisikos unter dem Einfluss von Fahrerassistenzsystemen. München: Verlag Dr. Hut 2019. 978-3-8439-4074-0. 100 Seiten.

Feindt, Peter Henning: ?Ein? neuer Gesellschaftsvertrag für eine nachhaltige Landwirtschaft; Wege zu einer integrativen Politik für den Agrarsektor. Berlin: Springer Open 2019. 978-3-662-58655-6. 323 Seiten.

Feldmann, Carsten: Digitale Geschäftsmodell-Innovationen mit 3D-Druck; erfolgreich entwickeln und umsetzen. Wiesbaden: Springer Gabler 2019. 978-3-658-25161-1. 159 Seiten.

Geldmacher, Wiebke: Akzeptanz eines innovativen Carsharing-Modells; ökonomische und gesellschaftliche Effekte zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte. Wiesbaden: Springer Gabler 2020. 978-3-658-28348-3. 236 Seiten.

Kichko, Katharina: Personalized medicine as innovation; what can Germany learn from the USA. Wiesbaden: Springer Gabler 2019. 978-3-658-27842-7. 354 Seiten.

Klimaethik. Braunschweig: Westermann 2019. 50 Seiten. Kluwick, Ursula (Hrsg.); Zemanek, Evi (Hrsg.): Nachhaltigkeit interdisziplinär; Konzepte, Diskurse, Praktiken : ein Kompendium. Weimar: Böhlau Verlag 2019. 978-3-8252-5227-4. 438 Seiten.

Kramer, Stefan (Hrsg.): IT-Arbeitsrecht; digitalisierte Unternehmen: Herausforderungen und Lösungen. München: C.H. Beck 2019 (2. Auflage). 978-3-406-73472-4. 582 Seiten.

Krikler, Sascha: Ökosozialer Regionalismus; eine neue globale Entwicklungsphilosophie als Nachhaltigkeitsperspektive. München: oekom 2019. 978-3-96238-114-1. 126 Seiten.

Kropf, Jonathan (Hrsg.); Laser, Stefan (Hrsg.): Digitale Bewertungspraktiken; für eine Bewertungssoziologie des Digitalen. Wiesbaden: Springer VS 2019. 978-3-658-21164-6. 273 Seiten.

Müller, Wolfgang: Krankmacher Windkraftanlagen?; Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit - eine Dokumentation. Stuttgart: Neusatz Verlag 2019. 978-3-948090-05-0. 202 Seiten.

Müller-Espey, Christian: Zukunftsfähigkeit gestalten; Untersuchung nachhaltiger Strukturen soziokultureller Zentren. Wien: Peter Lang Verlag 2019. 978-3-631-78760-1. 376 Seiten.

Müller-Mielitz, Stefan (Hrsg.): E-Health Strategie: Grundlagen. Ibbenbüren: Verlag Gesundheit & Technik 2019 (3. Auflage durchgesehen, aktualisiert und ergänzt). 978-3-947479-22-1. 410 Seiten.

Perera, Noel: Current trends in sustainable energy, engineering, materials and environment and original papers. Berlin: Springer 2019. Reihe: Environmental science and pollution research, volume 26, number 29. 1031 Seiten.

Proff, Heike: Multinationale Automobilunternehmen in Zeiten des Umbruchs; Herausforderungen - Geschäftsmodelle – Steuerung. Wiesbaden: Springer Gabler 2019. 978-3-658-26759-9. 451 Seiten.

Schwachula, Anna: Sustainable development in science policy-making; the German federal ministry of education and research's policies for international cooperation in sustainability research. Bielefeld: transcript 2019. 978-3-8376-4882-9. 344 Seiten.

Sucky, Eric (Hrsg.); Kolke, Reinhard (Hrsg.); Biethahn, Niels (Hrsg.); Werner, Jan (Hrsg.); Vogelsang, Michael (Hrsg.): Mobility in a globalised world 2018. Bamberg: University of Bamberg Press 2019. 978-3-86309-662-5. 392 Seiten.

Ulrich, Bernd: Alles wird anders; das Zeitalter der Ökologie. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2019. 978-3-462-05365-4. 221 Seiten.

Ulshöfer, Gotlind (Hrsg.); Wilhelm, Monika (Hrsg.): Theologische Medienethik im digitalen Zeitalter. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer 2020. 978-3-17-034453-2. 396 Seiten.

Walzer, Susanne: Der arbeitsrechtliche Schutz der Crowdworker; eine Untersuchung am Beispiel ausgewählter Plattformen. Baden-Baden: Nomos 2019. 978-3-8487-6145-6. 380 Seiten.

Wiedemann, Lisa: Self-Tracking; Vermessungspraktiken im Kontext von Quantified Self und Diabetes. Wiesbaden: Springer VS 2019. 978-3-658-27157-2. 313 Seiten.

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