Über Resilienz, die Macht der Prognose und das Gestalten von Zukünften

Publication Date:29.08.23 13:50    Last update: 31.08.23 14:43

Editorial zum openTA-Online-Neuerscheinungsdienst „über den TAellerrand“ (NED) Juli 2023

Ein Beitrag von Christoph Kehl

Für die Juliausgabe des NED habe ich 29 TA-relevante Publikationen ausgewählt, die ein breites inhaltliches Spektrum abdecken. Auffällig ist diesmal die relativ große Zahl an Büchern, die sich mit Mobilitätsfragen und der Verkehrswende beschäftigen, aber auch das Thema Nachhaltigkeit ist wieder stark vertreten (je 5 Bände). Für diesen Blogbeitrag möchte ich drei Bücher näher vorstellen, die inhaltlich nur lose miteinander zusammenhängen, mir aber besonders ins Auge gesprungen sind: Sie geben einen interdisziplinären Einblick in das hochaktuelle Thema Resilienz, beschäftigen sich mit der Macht soziotechnischer Prognoseverfahren und stellen den Gestaltungsansatz des Design Futuring vor.

Die erste Publikation ist der von Volker Wittpahl, Leiter des Instituts für Innovation und Technik (iit), herausgegebene Sammelband „Resilienz“ (als Open Access verfügbar). Im Angesicht radikaler Veränderungen und Umbrüche hat das ursprünglich aus der Kinderpsychologie stammende Resilienzkonzept in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erfahren und taucht vermehrt in Diskursen und Debatten von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Technik auf. In einem einleitenden Beitrag ordnen Andrea Kölbl und Melanie Erckrath die vielfältigen Entwicklungslinien sowie Anwendungen (ökologische Resilienz, digitale Resilienz etc.) dieses „allgegenwärtigen Begriffs“ ein. Auffallend sei, „dass der Resilienzbegriff in durchaus unterschiedlichen Disziplinen und Kontexten verwendet wird: von der Ökologie und der Klimafolgenforschung über die Material- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu psychologischen, medienwissenschaftlichen und sozialkulturellen Debatten“ – und dabei durchaus unterschiedlich verstanden und verwendet werde (S. 11). Angerissen werden in der Einleitung anhand eines kurzen Literaturüberblicks auch Strategien zur Stärkung der Resilienz von Systemen. Die beiden Autorinnen weisen darauf hin, dass „Lernprozesse und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien […] mit einem hohen Innovationsbedarf und teils akutem Handlungsdruck“ einhergehen (S. 19). Dabei gelte es die jeweiligen System- und Kontextbedingungen zu reflektieren und die unterschiedlichen Handlungslogiken von Forschung, Wirtschaft und Politik für die Entwicklung tragfähiger Bewältigungsstrategien in Einklang zu bringen. 

Diese Zusammenhänge werden in den nachfolgenden Beiträgen aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet, gegliedert anhand von drei Themenfeldern (Inhaltsverzeichnis):  

  • Leben (Teil 1): Die Beiträge befassen sich mit der „Resilienz der Biosphäre“ im Sinne funktionsfähiger, vielfältiger Ökosysteme (Frey, Krahl Perez, Schliep), mit resilienten Pflegesettings vor dem Hintergrund digitaler Transformationsprozesse (Lutze, Schmietow, Müller), den Potenzialen und Herausforderungen von partizipativen Verfahren und Open Public Data für die Resilienz von Gemeinschaften (Lehning, Schweigel, Creemers) sowie der kommunalen Resilienz als Innovationsmotor und Garant künftiger Daseinsvorsorge (Tillack, Hornbostel).
  • Räume (Teil 2): Thema sind die „Resilienz von Unternehmen und Wirtschaft in Zeiten externer Schocks“ (aus arbeits- und organisationssoziologischer als auch aus betriebswirtschaftlicher und innovationspolitischer Perspektive; Busch-Heizmann, Krabel, Wangler), der Resilienz-Ansatz in der Regionalentwicklung (Buhl, Ritte), Lieferkettenresilienz (Schmidt, Wolf, Kerbusch) sowie resiliente und agile Mobilitätssysteme der Zukunft (Wilsch, Martens).
  • Technik (Teil 3): Hier geht es um die Resilienz kritischer Infrastrukturen im Kontext moderner Kommunikationssysteme (Börner, Kroushkov, Malchow), resiliente Energie- (Korzynietz, Bierau-Delpont, Moorfeld) sowie KI-Systeme (Wittenbrink, Demirci, Wischmann) sowie die Frage, wie Digitalisierung zu krisenfesten Bildungssystemen beitragen kann (Wilhelm-Weidner, Rotter).

Insgesamt verspricht der Band anhand der verschiedenen Fallbeispiele vielfältige Einblicke in die Frage, was das eher abstrakte Resilienzkonzept in verschiedenen Kontexten bedeuten und auf welch unterschiedliche Weise Resilienz gestärkt werden kann.

Die Stärkung der Resilienz umfasst auch die Aufgabe, potenzielle Krisen und Veränderungen möglichst frühzeitig zu antizipieren, um Systeme krisenfester machen zu können. Was geschieht, wenn das nicht gelingt, hat die Covid-19-Pandemie sehr deutlich gezeigt. In der zweiten für diese NED-Ausgabe ausgewählten Publikation mit dem Titel „Infrastrukturen der Biosicherheit“, das ebenfalls als Open Access verfügbar ist, wirft der Autor Henning Füller (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Kultur- und Sozialgeographie der Humboldt-Universität zu Berlin) einen kritischen Blick auf Techniken der Früherkennung und Prognose im Gesundheitsbereich. Thema des Buches ist allerdings nicht das jüngste Scheitern solcher Instrumente bei der Früherkennung von Covid-19. Der Fokus liegt stattdessen auf den Machtwirkungen soziotechnischer Prognoseverfahren, die anhand einer Fallstudie zur Anwendung des indikatorbasierten Verfahrens Syndromic Surveillance in den USA beleuchtet werden. Ausgangspunkt ist die These, dass „Bedrohungsszenarien wie der prognostizierte Klimawandel, Verlust von Biodiversität oder die Ausbreitung einer neuartigen Infektionskrankheit […] Ausdruck einer zunehmenden gesellschaftlichen Hinwendung zur Zukunft als Katastrophe“ sind, die zu einer verstärkten Anwendung datenbasierter Früherkennungsmethoden geführt haben (S. 17). Die Arbeit fragt nach „den Effekten von sozio-technischen Monitoring- und Prognosesystemen in der Bearbeitung erwarteter unerwünschter Zukünfte“ und „nach möglichen Rückwirkungen zwischen Sicherheitsdiskursen, den zum Einsatz gebrachten Techniken und politischen Strategien“ sowie den damit verbundenen Machtwirkungen (S. 17). Im Wesentlichen geht es dem Autor um eine Kritik an einem „postpolitischen“ Umgang mit zukünftigen Ungewissheiten, die diese primär als einen Gegenstand begreift, der mithilfe technischer Mittel der Früherkennung unter Kontrolle gebracht werden kann (S. 21).

Untersucht werden diese Fragen anhand des Syndromischen Gesundheitsmonitorings, einer in den USA etablierten und inzwischen weit verbreiteten Public-Health-Strategie, bei der auf Basis einer breiten Datensammlung automatisiert Muster möglicher gesundheitsrelevanter Auffälligkeiten identifiziert werden. Das Buch ist wie folgt aufgebaut (Inhaltsverzeichnis): Nach dem Kapitel „Hinführung“, in dem die grundlegenden Fragestellungen erläutert und die Wahl des untersuchten Fallbeispiels begründet werden, wird im Kapitel „Strategien der Analyse“ die analytische Perspektive erläutert, die stark auf STS-Konzepte rekurriert (relationale Ontologien, Infrastrukturbegriff). Im Kapitel „Präzisierung“ wird im Wesentlichen der Kontext und die Entwicklungsgeschichte des syndromischen Gesundheitsmonitorings in den USA skizziert. Die eigentliche Analyse der Implikationen und Machtwirkungen dieser speziellen Form der Vorhersage erfolgt in den drei anschließenden Kapiteln. In ihnen steht jeweils eine für die Einrichtung und die Nutzung des syndromischen Monitorings zentrale Kopplung – gemeint sind „Verbindungen, die für das Funktionieren des syndromischen Monitorings zentral sind“ (S. 43) – im Zentrum (Kapitel „Erfassen“, Kapitel „Verstehen“, Kapitel „Voraussehen“). Im „Fazit“ werden die Befunde schließlich zusammengefasst und in allgemeinere Entwicklungen eingeordnet, wobei für den Autor Syndromisches Monitoring in exemplarischer Weise „für gegenwärtige Versuche“ steht, „das Bestehende angesichts prognostizierter Entwicklungen zu konservieren, abzukapseln und zu isolieren“ (S. 241) – letztlich zu entpolitisieren.

Im Gegensatz zu dieser abstrakt-theoretischen Analyse bietet das dritte Buch „Zukünfte gestalten“ eine sehr praktisch orientierte und anschauliche Einführung in die Methode des sogenannten Design Futuring. Gemeint sind damit neuere Gestaltungsansätze, die es in einem strukturierten Kreativprozess ermöglichen sollen, Zukunftsszenarien „(be)greifbar“ zu machen – mit dem Ziel, Stakeholder/innen und Entscheider/innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft „eine analytische und systematische Auseinandersetzung“ (S. 242) mit möglichen Zukünften zu ermöglichen. Verfasst wurde der hübsch gestaltete Band von Eileen Mandir (Professorin für Systemisches Design an der Hochschule München) sowie Benedikt Groß (Professor an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd). Die Idee des Buches ist, Design Futuring als Prozess darzustellen, der drei Phasen und unterschiedliche Fragen umfasst: Exploration (Was scheint zu passieren? Was geschieht wirklich?), Zukunftsbilder (Welche Zukünfte könnten sich entwickeln? Wie können sie erlebbar werden?) und Strategie (Was könnte und sollte getan werden? Was ist der Plan?). Im Buch werden insgesamt 27 Kreativmethoden für die verschiedenen Phasen vorgestellt, die es im Rahmen von Worksops, Seminaren oder Zukunftsdialogen ermöglichen sollen, Antworten auf die verschiedenen Leitfragen zu finden.

Nach einer Einleitung und einem Kapitel zu Grundlagen umfasst der Hauptteil des Buches je zwei Kapitel zu den drei Phasen, in denen die passenden Methoden und Werkzeuge vorgestellt werden (Inhaltsverzeichnis). Ein weiteres Kapitel stellt im Anschluss 15 exemplarische Design-Futuring-Projekte vor, in denen diese Methoden zur Anwendung kamen; die Themen – darunter die zukünftige Rolle von Robotern, Digitalisierung der Landwirtschaft oder Visionen und Zukunftsbildern im Kontext der Energiewende – dürften der TA-Community sehr vertraut vorkommen. Das Abschlusskapitel enthält Ausführungen zur Durchführung von Workshops. Hintergrundinformationen zum Buch sowie zusätzliche digitale Ressourcen (Inhaltsverzeichnis, Literaturliste, Templates) sind auf einer ergänzenden Webseite zu finden: http://zukuenfte-gestalten.info/. Aufschlussreich ist das FAQ, das auch im Anhang des Buches enthalten und auf dieser Webseite zum Download angeboten wird. Darin erläutern die Autorin und der Autor genauer, was sie unter Design Futuring verstehen und wie sie es von anderen Design-Ansätzen (wie z.B. Design Thinking) oder von der Zukunftsforschung abgrenzen. Darauf hingewiesen wird, dass es im Design Futuring darum gehe, „mit Design kritisch auf Missstände hinzuweisen oder über wünschenswerte Alternativen zu spekulieren“ und nicht nur kommerziell erfolgreiche Innovationen zu schaffen (wie bei anderen Design-Ansätzen). In der konkreten Gestaltungsabsicht grenze sich der Ansatz von der Zukunftsforschung ab: „wir sehen den zentralen Beitrag von Gestalter/innen darin, die Lücke zwischen den Erkenntnissen der Zukunftsforscher/innen und der Vorstellungskraft der Entscheider/innen zu schließen“ (S. 242), was eine aktive Rolle in der Meinungsbildung über wünschenswerte Zukunft mit sich bringe.

Soweit der Überblick über die ausgewählten Publikationen. Unter den Neuerscheinungen finden sich auch zwei Bücher von NTA-Mitgliedern: Von Alexander Bogner eine kurze Einführung zu „Soziologischen Theorien“ sowie von Dominik Groß ein Band zu „Ethik und Geschichte der Zahnheilkunde unter Einbezug der Medizin“. Die bibliografischen Angaben der 29 NED-Titel lauten wie folgt:

Bochmann, Cathleen (Hg.) (2022): Bürgerdialoge in Zeiten der Krise. Ethnomethodologische Fallstudien aus Sachsen, Wiesbaden, Germany: Springer VS.

Bogner, Alexander (2023): Soziologische Theorien. Eine kurze Einführung, Ditzingen: Reclam.

Brecher, Christian (2022): Künstliche Intelligenz in der Produktion, Als Manuskript gedruckt, Düsseldorf: VDI Verlag.

Candeias, Mario; Krull, Stephan (Hg.) (2022): Spurwechsel. Studien zu Mobilitätsindustrien, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion, Hamburg: VSA: Verlag.

Cramer, Theresa (2022): Strafrechtsdogmatische Auflösung dilemmatischer Situationen beim autonomen Fahren. Entwicklung innovativer Leitlinien für die Programmierung von Notstandsalgorithmen in Lebensnotstandssituationen, 1. Auflage, St. Gallen: Dike.

Dürr, Oliver (2023): Transhumanismus - Traum oder Alptraum?, Wien: Herder.

Füller, Henning (2022): Infrastrukturen der Biosicherheit. Zur Macht sozio-technischer Prognoseverfahren am Beispiel des Syndromischen Gesundheitsmonitoring in den USA, Bielefeld: transcript.

Groß, Benedikt; Mandir, Eileen (2022): Zukünfte gestalten. Spekulation, Kritik, Innovation - mit »Design Futuring« Zukunftsszenarien strategisch erkunden, entwerfen und verhandeln, Mainz: Verlag Hermann Schmidt.

Groß, Dominik (2023): Ethik und Geschichte der Zahnheilkunde unter Einbezug der Medizin, Berlin: Quintessenz Publishing.

Harwardt, Mark (2023): Ökologische Nachhaltigkeit im E-Commerce. Grundlagen, Ansätze und Handlungsempfehlungen, Wiesbaden, Germany: Springer Gabler.

Hemminger, Elke (2023): Bildung im digitalen Wandel. Soziologische Perspektiven, 1. Auflage, Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.

Herlyn, Estelle; Lévy-Tödter, Magdalène; Fischer, Klaus; Scherle, Nicolai (Hg.) (2023): Multi-Akteurs-Netzwerke: Kooperation als Chance für die Umsetzung der Agenda 2030, Wiesbaden, Germany: Springer Gabler.

Kleemann, Frank (2022): Die Wirklichkeit der Teleheimarbeit. Eine arbeitssoziologische Untersuchung, 2., unveränderte Auflage, Baden-Baden: Nomos, edition sigma.

Krafft, Andreas M. (2022): Our hopes, our future. Insights from the hope barometer, Berlin, Germany: Springer.

Kuhn, Berthold (2022): Global perspectives on megatrends. The future as seen by analysts and researchers from different world regions, Stuttgart: ibidem Verlag.

Liebig, Steffen (Hg.) (2022): Fahren wir zusammen? Die öko-soziale Allianz von ver.di und Fridays for Future im ÖPNV, Hamburg: VSA: Verlag.

Mainzer, Klaus (2023): Zukunft durch nachhaltige Innovation. Im Wettkampf der Systeme, Berlin, Germany: Springer Gabler.

Monbiot, George (2022): Neuland. Wie wir die Welt ernähren können, ohne den Planeten zu zerstören, 1. Auflage, München: Blessing.

Plapper, Peter (Hg.) (2022): Digitization of the work environment for sustainable production, Berlin: Gito mbH Verlag.

Rußmann, Uta; Aubke, Florian; Ortiz, Daniela; Pezenka, Ilona; Schulz, Ann-Christine; Schweiger, Christina (Hg.) (2022), Zukunft verantwortungsvoll gestalten. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen 2021, Wiesbaden, Germany: Springer Gabler.

Schwartmann, Rolf (Hg.) (2023): Digital Markets Act, Heidelberg: C.F. Müller.

Soethe, Hendrik (2023): Wen tötet das Roboter-Auto? Autonome Fahrzeuge im Dilemma Leben gegen Leben, Ahrensburg: tredition.

Weber-Lewerenz, Bianca (2022): Wertakzente im Bauwesen 4.0. Ethische Beobachtungen im Umgang mit der Digitalisierung und KI, Wiesbaden, Germany: Springer Vieweg.

Wetzchewald, Alina S. (2023): Exnovation und Verkehrswende. Vom Automobilitätsregime zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität, München: oekom verlag.

Wilms, Alissa; Neukart, Florian (Hg.) (2022): Chancen und Risiken von Quantentechnologien. Praxis der zweiten Quantenrevolution für Entscheider in Wirtschaft und Politik, Wiesbaden: Springer Gabler.

Wittpahl, Volker (Hg.) (2023): Resilienz. Leben - Räume - Technik, Berlin, Germany: Springer Vieweg.

Witzmann, Markus; Kunerl, Eva (Hg.) (2023): Partizipative Projekte zur Gestaltung von Versorgungssystemen im Gesundheitswesen. Entwicklung, Umsetzung und Reflexion, 1. Auflage, Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.

Wühle, Michael (2023): Making sustainability measurable. A practical book for sustainable living and working, Berlin, Germany: Springer.

o. A. (2022): Nutzung und Schutz des Grundwassers in Zeiten des Klimawandels, Stuttgart: E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller).

written by Christoph Kehl | 7058 Views, 0 Comments design ned resilienz zukunft
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