Freiheit, Technik und Folgenabschätzungen

Publication Date:04.03.24 23:55    Last update: 05.03.24 00:11

Editorial zum OpenTA-Neuerscheinungsdienst (NED) „ÜberdenTAellerrrand“ November 2023 bis Januar 2024

von Ansgar Skoda

Die Kriege in der Ukraine oder in Nahost bedrohen Demokratie und Menschenrechte. Die Bundesregierung steht unter Druck, auch Taurus-Marschflugkörper an ukrainische Streitkräfte zu liefern. Eine mögliche zweite Amtszeit von Trump gefährdet das Nato-Sicherheitsbündnis. Hierzulande gehen die Bürger gegen rechte Ideologien auf die Straße. Es gibt weitere gesellschaftliche Konfliktfelder, die mit Parteineugründungen wie DAVA, der sich radikalisierenden Klimabewegung, Streiks oder Protesten einhergehen. 2024 hat das Grundgesetz sein 75jähriges Jubiläum. Dies nahm die BMBF-Initiative Wissenschaftsjahr 2024 zum Anlass, Freiheit als zentrales Thema zu wählen.

Fragestellungen von ausgewählten letzten NED-Publikationen drehen sich um technische Fort- und Rückschrittlichkeit, Kontrollverluste durch künstliche Intelligenz und körperliche oder geistige Behinderungen im Zusammenhang mit Technik. Auch neuere Werke zum Klimawandel und zur Historie technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen stelle ich anbei kurz vor. Ich wählte, frei nach breitgefächertem Interesse, für das Editorial sechs Monografien und einem Sammelband zu unterschiedlichen Technikfolgenabschätzung-Schwerpunkten aus:

Big Tech – Herstellung von Hochleistungschips und Spitzenprozessoren und das Streben nach geopolitischer Macht

Die Bundesförderung des Baus einer Intel-Chipfabrik in Magdeburg mit rund zehn Milliarden Euro wurde jüngst scharf kritisiert. Die Arbeit an immer kleiner und leistungsfähiger werdenden Computerchips und Transistoren auf Hochleistungschips gilt nichtsdestotrotz als fortschrittliche Zukunftstechnologie.

Chris Miller, Professor für Internationale Geschichte an der Tufts University in Massachusetts und Fellow des Foreign Policy Research Institute, widmet sich in seiner historischen Forschung weitreichenden Konsequenzen technologischer Entwicklungen. In seinem Werk Der Chip-Krieg (Inhaltsverzeichnis) betrachtet er das Streben nach geopolitischer Macht in der Verbesserung von Fertigungsprozessen für die Produktion modernster Chips und hier insbesondere eine Rivalität zwischen den USA und China um Rechenleistung; „Strategen in Peking und Washington erkennen derzeit, dass die gesamte moderne Technologie – vom maschinellen Lernen bis zu Lenkwaffensystemen, von fahrerlosen Fahrzeugen bis zu militärischen Drohnen – auf Chips der jeweils neuesten Generation angewiesen ist.“ (S. 17)

Ihm zufolge stellt aktuell die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, besser bekannt als TSMC, Chips mit größter Präzision her. Miller hebt hier die Fab 18. hervor, die an Transistoren auf Hochleistungschips und einer zunehmenden Rechenleistung (S. 19) arbeiten.

Miller betrachtet den Einsatz von Chips auch in anderen Ländern, wie etwa Russland, wo er mit Verweis auf Roger N. McDermott und die BBC über den Einsatz vom elektromagnetischen Spektrum im Krieg schreibt: „So hat Russland beispielsweise eine Vielzahl von Radar- und Signalstörungen eingesetzt. Berichten zufolge blockiert die russische Regierung auch die GPS-Signale im Umfeld der offiziellen Reiserouten von Präsident Wladimir Putin, möglicherweise als Sicherheitsmaßnahme.“ (S. 365)

Ein alphabetisches Register und zahllose Anmerkungen ermöglichen Einblick in Randthemen des Buches. So legt der Wirtschaftshistoriker nahe, dass Russland auch durch nicht präzisionsgelenkte Munition, einem miserablen Zustand der russischen Halbleiterindustrie und dadurch, dass die Ukraine Lenkwaffensysteme erhalten habe, in seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg geschwächt werde. So hätten Intel und TSMC den Kontakt zum Kreml abgebrochen:

„Die Abhängigkeit Russlands von ausländischer Halbleitertechnologie hat den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten ein starkes Druckmittel in die Hand gegeben. Nach der Invasion Russlands haben die USA in Abstimmung mit Partnern in Europa, Japan, Südkorea und Taiwan weitreichende Beschränkungen für den Verkauf bestimmter Chiptypen in den Bereichen Technologie, Verteidigung und Telekommunikation verfügt.“ (S. 428)

Miller problematisiert eine wachsende Abhängigkeit der USA von Taiwan bei der Herstellung moderner Logikchips (S. 368). Aber auch China habe Ressourcen-Engpässe: „Die wichtigsten Technologien Chinas beruhen allesamt auf dem fragilen Fundament importiertem Siliziums.“ (S. 314)

Potenziale der Automatisierung angesichts des Fachkräftemangels

Die von ChatGPT erzeugte generative KI, oder auch Entwicklungen hiesiger Startups wie DeepL aus Köln oder Aleph Alpha aus Heidelberg, beschäftigen derzeit die Wirtschaft.

Human friendly automation; Arbeit und Künstliche Intelligenz neu denken (Inhaltsverzeichnis), herausgegeben von Prof. Tobias Kämpf, Barbara Langes, Lars Christian Schatilow und Dr. Hans-Joachim Gergs, versammelt Beiträge von Wissenschaftlern, Bundesbehörden und Betrieben, die sich einer technischen Abhilfe für Herausforderungen auf den Arbeitsmärkten wie Fachkräftemangel und demografischen Wandel widmen. Die Autor*innen teilen Überlegungen, Erfahrungen, Positionierungen und Visionen, wie Arbeit im Zeitalter generativer KI und digitaler Automatisierung „human friendly“ gestaltet werden kann.

Der Band gibt Orientierung bei der Gestaltung und Einführung von KI und zeigt Lösungsansätze anhand konkreter Fallstudien auf, wie heute Automatisierungsprojekte und KI nachhaltig vorangebracht werden können. Das Cover des Sammelbandes wurde mit KI erzeugt, verraten die Herausgeber auf S. 18. Die Beiträge widmen sich der Vielzahl der Tätigkeitsveränderungen durch KI, dem Einsatz von Robotern in Fabriken der Industrie 4.0 und Robotic Process Automation als Automatisierung von Verwaltungstätigkeiten, „bis hin zur algorithmengestützten Diagnostik in der modernen Medizin“ (S. 18).

Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), sieht Vorteile von KI bei der BA, etwa in einem digitalen Voice-Bot, statt einer Hotline (S. 56). Als einzige Großbehörde habe die BA Anforderungen rund um „das Onlinezugangsgesetz (OZG) mit rund 70 eServices fristgerecht vollständig umgesetzt,“ (S. 58) so Dr. Markus Schmitz, Geschäftsführer Informationstechnologie und Digitale Prozesse/CIO der BA. Sein Bereich widmet sich auch der BA-mobil-App, selbstlernenden Spracherkennungssystemen und algorithmisch automatisierten Stellenangebotsvorschlägen.

Oliver Suchy. Leiter der Abteilung Grundsatz und Gute Arbeit im DGB-Bundesvorstand, problematisiert „riesige Unsicherheiten sowohl bei Arbeitgebern als auch bei Betriebsräten und Beschäftigten im Umgang mit KI-Systemen“ (S. 114) und legt nahe, hier klare Regeln festzulegen.

Der Band präsentiert eine Wertecharta nach dem Vorbild des „Agilen Manifests der Softwareentwicklung“. Das branchenübergreifende HFA-Netzwerk, eine Allianz zur Gestaltung der Arbeit in der Ära digitaler Automatisierung präsentiert drei Handlungsprinzipien mit jeweils vier Wertepaaren.

Linda Wichmann und Judith Peterka, Leiterinnen unterschiedlicher Projekte zu Künstlicher Intelligenz am Bundesministerium für Arbeit und Soziales möchten einen verantwortungsvollen und menschenzentrierten Einsatz von KI in Betrieben und Behörden der Arbeits und Sozialverwaltung fördern. Sie möchten Behördenabläufe effizienter gestalten und Wartezeiten für Bürgerinnen verkürzen (S. 219). Die Anforderungen an KI-Systeme und ihre Qualität, „ihre Entwicklung, Kontrolle und Nutzung“ (S. 221) sei hoch: „Viele KI-Anwendungen in der Arbeits- und Sozialverwaltung werden in den Hochrisikobereich fallen, etwa wenn es um die Gewährung von Sozialleistungen geht.“ (S. 221) Ein Systemfehler könne schwerwiegende Folgen haben; „Für Bürger:innen muss klar werden, wie eine sie betreffende Entscheidung zustande gekommen ist und welche Rolle ein KI-System dabei gespielt hat. Besonders wichtig ist, dass für Bürger:innen auch in Zukunft transparent bleibt, ob sie es mit Mensch oder Maschine zu tun haben.“ (S. 223)

Technische Objekte als Hilfen wie auch als Behinderungen erfahrbar - Spannung im Kontext Behinderung

Dr. Robert Stöhr rückt in seiner Dissertation Behinderung und Technik; eine phänomenologische Studie das Problem der Technik im Kontext Behinderung in den Blick. Er betont, die Heilpädagogik müsse sich die Frage nach der Technik und Erfahrungen, die Menschen mit Technik haben, konsequenter stellen; da Technik „ein ganz elementares Moment zur Realisierung von Teilhabe und Habilitation“ (S. 172) sei. In seiner Technikreflexion betrachtet er Handlungs- und Diskursfelder: „Schwierigkeiten der gegenwärtigen Art und Weise des Nachdenkens über Technik im Kontext Behinderung“ (S. 12)

Technik sei kein Allheilmittel und Behinderung sollte nicht als ein technologisches Problem betrachtet werden, so Stöhr. Er betont, eine Rechtmäßigkeit des Technikeinsatzes sollte stets fokussiert sein und beleuchtet Grenzen und Perspektiven unterschiedlicher Art von Hilfsmitteln im Kontext der Rehabilitation und gesellschaftlichen Teilhabe:

„Insofern sich die Realisierung von zentralen Zielen wie Selbstbestimmung, Teilhabe und Anerkennung als Rechtssubjekt nicht ohne Weiteres auf die herangezogenen Techniken verlassen kann, muss eine Politik, die sich als inklusiv versteht, in und mit ihren Institutionen eine Antwort auf die Frage geben können, welche Bedeutung dem Einsatz von technischen Objekten im Rahmen der Rehabilitation und Teilhabe zukommen kann angesichts der unterschiedlichen und uneindeutigen Erfahrungen: Ist Technik ein Hilfsmittel – oder nicht?“ (S. 20)

Fallbeispiele reflektieren Erfahrungen mit Hilfsmitteln. Als exemplarische Techniken listet Stöhr die Informations- und Kommunikationstechnologien (Smartphones, audiovisuelle Kommunikation), Smart Home-Technologien und Ambient Assisted Living (Steuerungs- und Regulierungstechniken im Haushalt für Heizung, Licht, Sicherheit), Monitoring (Digitales Erfassen von körper- und umweltbezogenen Daten zur Gesundheitsprävention oder Umweltsicherheit), Robotik-Technologien (robotergestützte Hilfssysteme), Systeme zur Unterstützung von Lernprozessen, Systeme zur Kraftunterstützung (Rollstühle, Prothesen, Exo-Skelette). (S. 68)

Hilfen im Alltag (Stock, Sprechgeräte, Stimme) versuchen zu kompensieren; Veränderungen der Muskulatur, des Sprechens, der Fortbewegungsmöglichkeiten, der Atmung müssen diagnostiziert und therapeutisch begleitet werden. Interaktionsspielräume ändern sich etwa durch einen Talker (S. 69): „Menschen erfahren Technik nie konstant und ausschließlich als reines Mittel, also als ein Mittel, das ganz und gar in dem, was es vermittelt, aufgeht.“ (S. 166)

Stöhr hält fest, dass das Herstellen, Reparieren und Optimieren von Hilfen kein bloßer Selbstzweck werden darf (S. 174) und betont die Verantwortung von assistiven Dienstleistungen und Reichweiten von Technizität insbesondere für Menschen mit Behinderung.

„Der Markt entscheidet, nicht die Technologie an sich.“ Disruptionsoffenheit am Beispiel der Automobilbranche

In seinem Unternehmensratgeber Disrupt or be disrupted; was Unternehmen von Tesla, Uber und Airbnb lernen müssen (Inhaltsverzeichnis) schreibt der Ingenieur und Vertriebsmanager Michael Lieser über disruptives Denken im Zusammenhang mit Unternehmensführung. Er ordnet ein disruptionsfittes Mindset als kompromisslos, aber flexibel (S. 77) ein. Veränderungen sollten nicht Top-down, sondern Bottom-up stattfinden (S. 18). Neben der Produktionsmethode von Tesla (S. 77) listet er für unternehmerische Disruptionen Beispiele anderer Geschäftsmodelle: „Die Erfindung des Smartphones löste beispielsweise MP3-Player, Digitalkameras, Landkarten und physische Zeitungen weitgehend ab.“ (S. 27) Über die Firma Apple schreibt er: „Zuerst verdienten sie sich eine goldene Nase durch ihren eigenen iPod-MP3-Player, um danach mit Streaming-Musik Geld zu verdienen.“ (S. 28)

Obwohl eine Elektrifizierung der Massenmobilität im Rahmen der Verkehrswende (S. 50) voranschreitet, nennt Lieser auch Nachteile der E-Mobilität: „Einer der größten Nachteile ist der Bedarf an Rohstoffen wie Nickel, Lithium und Kobalt für die Batterien. Diese Rohstoffe werden unter schlechten Bedingungen gefördert und können zu negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen führen.“ (S. 53)

Weniger ausführlich als Miller, problematisiert auch Lieser einen industriellen Chipmangel: „Die verschiedensten Halbleiter werden als sogenanntes »Bottleneck« der Industrie angesehen. […] Der Schaden für die Verzögerung kann kaum in Zahlen gefasst werden.“ (S. 84) Derzeit werden in einem herkömmlichen Auto etwa 52 Chips verbaut, so Lieser. Er lobt einen Ansatz der Zentralisierung bei Tesla, der eine Ressourcenersparnis durch die Hälfte an Chips schafft und so Systeme verschnellern würde: „Ich gehe nicht davon aus, dass Musk die Chipkrise voraussah, allerdings sah er, dass die Redundanzzunahme durch mehr CPUs nicht zielführend ist.“ (S. 83)

Ein weiterer Themenkomplex, den Liesers Band beleuchtet, ist die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Zulieferpyramide: „Die Automobilbranche ist geprägt von komplexen und eng verzahnten Logistikketten, die sehr fragil sein können. Fehlt ein Teil, kann das die gesamte Produktion des Autos stören. Die Chipkrise hat gezeigt, welche Auswirkungen fehlende Teile haben können.“ (S. 86f.)

Dem Klimawandel begegnen: In Strukturen für eine nachhaltige Wasserversorgung, Dienstfahrräder und einen Umbau des Waldes investieren

Ähnlich wie Michael Lieser spricht Michaela Koschak in Hitze, Flut und Tigermücke (Inhaltsverzeichnis) recht persönlich ihre Leser direkt an; dabei erklärt sie leicht zugänglich sehr unterschiedlichen Themen rund um sinnvolle Maßnahmen für mehr Klimaschutz. Über QR-Codes leitet ihr Band über auf Geschichten prominenter Klimaaktivisten und möglicher Rollenvorbilder. Ihrem Band ist ein Interview mit Sven Plöger vorangestellt. Plöger lobt hier den niederländischen Ministerpräsident Mark Rutte dafür, dass dieser „von heute auf morgen ein Tempolimit von 100 km/h auf allen Autobahnen“ einführte (S.15), während in Deutschland noch nicht einmal eine Beschränkung von 130 km/h auf Autobahnen durchgesetzt wurde.

In einem größeren Teil des Buches widmet sich die Autorin Alternativen zu Benziner und Diesel-Autos. Sie stellt Vorteile für Elektroautos - geringere Wartungs- und Inspektionskosten, weniger Verkehrslärm, kostenlose Parkplätze und Lademöglichkeiten (S. 157) - Nachteilen gegenüber: geringere Reichweiten, lange Ladezeiten, hoher Energieverbrauch bei der Herstellung von Batterien (S. 158). Schließlich plädiert sie für eine Förderung von Cargo-Lastenrädern (S. 166), E-Taxis oder Bürgerbussen im ländlichen Raum (S. 167) und einem Dienstfahrrad statt einem Dienstwagen sowie für autofreie Sonntage (S. 168).

In einem anderen Themenschwerpunkt listet Meteorologin und MDR-Wettermoderatorin Koschak Fakten zum Trinkwasser: „Etwa 70 Prozent des deutschen Trinkwassers stammen aus Grund- und Quellwasser. Weitere 13 Prozent werden direkt aus See-, Talsperren- oder Flusswasser gewonnen. Regelmäßige und ausreichende Niederschläge in den Wintermonaten lassen bisher meist noch das Grundwasser im jeweiligen Wassereinzugsgebiet vorübergehend steigen. Durch den Klimawandel wird es aber in Zukunft vermehrt zu Niederschlagdefiziten kommen, sodass die Schwankungen der Grundwasserspiegel größer werden.“ (S. 136)

Koschak sieht erhöhte Kosten für Verbraucher der Wasserversorgung auf die Bürger zukommen, da in Strukturen investiert werden müsse: „Wasserversorger rechnen mit Kosten von 1,2 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren. Wasserspeicher müssen angelegt und Leitungssysteme ausgebaut werden, auch muss es tiefere Brunnen geben. [...]“ (S. 137) Zu einem sinnvollen Wassermanagement könne in Neubaugebieten die Einführung einer Wiederverwendung vom Duschwasser für die Toilettenspülung gehören, so Koschak.

Die Autorin hebt hervor, dass 77% des Wasserverbrauchs in den industriellen Bereich fallen und hier Energieversorger die Hälfte dieses Wassers zum Kühlen verwenden: „In der Industrie und Wirtschaft muss eine Grundumstellung passieren, denn hier wird das meiste Wasser verbraucht.“ (Ebd.)

Als ein aktuelles Beispiel für die Verheerungen von Wassermangel führt Koschak Norditalien an: „Seit Jahrzehnten war Wasser hier eine Selbstverständlichkeit, im Sommer 2022 sah das anders aus. Die Lebensader der Region trocknete aus, und das hatte weitreichende Folgen. Acht Monate ohne Regen sorgten dafür, dass es den Po an einigen Stellen eigentlich nicht mehr gab. In acht Regionen musste der Wassernotstand ausgerufen werden. Die Landwirtschaft lag teils komplett brach. […] Die Dürre führte die Bauern in der Region in ein Desaster. Es entstanden Ernteausfälle von bis zu 70 Prozent – Milliardenschäden.“ (S. 142)

Ein weiteres Themengebiet ist der deutsche Wald. Da auch hierzulande das Waldbrandrisiko steige, müsse der Wald stückweise umgebaut werden: „Allerdings greifen diese schadensmindernden Maßnahmen erst nach mehreren Jahren. Beispielsweise geht man weg von Kiefernmonokulturen hin zu Mischwäldern. Laubbäume senken das Brandrisiko enorm. Zudem wird in Mischwäldern mehr Feuchtigkeit sowohl im Boden als auch in den Baumkronen gespeichert, dadurch kann es kaum zu Vollfeuern kommen.“ (S. 153)

Schutzstreifen, die Feuer unterbrechen, seien sinnvoll. Brennbares Gestrüpp sollte weggenommen werden. Sogenannte Waldbrandriegel in Nadelwäldern, Flächen mit Laubbäumen, Sträuchern und Gräsern, sollten angelegt werden; die Autorin betont aber auch den Wert anderer Maßnahmen:

„Wälder werden mit Kameras überwacht, um möglichst schnell Feuer zu entdecken. Es ist teuer, aber sinnvoll, künstliche Löschentnahmestellen in Wäldern anzulegen. Bei wirklich großen, unkontrollierten Feuern entfacht man Gegenfeuer, also kleine, kontrollierte Feuer, die dem großen Feuer die Nahrung entziehen.“ (S. 153)

Das Rad immer wieder neu erfunden – über Weiterentwicklungen von Nagel, Rad, Feder, Magnet, Linse, Schnur und Pumpe

In Nägel mit Köpfen; 7 Erfindungen, die die Welt bis heute verändern (Inhaltsverzeichnis) bebildert Roma Agrawal Weiterentwicklungen von Alltagstechnologien und beleuchtet dabei technische und gesellschaftliche Fortschritte, die sie mit persönlichen Alltagserlebnissen anreichert:

„Die von mir gewählten Gegenstände [...] sind allesamt erstaunliche Konstruktionen, die verschiedene Abwandlungen und Formen durchlaufen haben und weiter durchlaufen. Gleich mit dem ersten Auftauchen wurden sie unentbehrlich. In dem Maße, in dem diese sieben Dinge weiterentwickelt und neu kombiniert wurden, steigerte sich die Komplexität der von uns ersonnenen Maschinen quasi in einem Schneeballeffekt, der auch Unerwartetes hervorbrachte.“ (S. 11)

Die Physikerin und Bauingenieurin erklärt, dass das Rad ursprünglich im Töpferhandwerk genutzt wurde. In Mesopotamien wurden die ältesten Töpferscheiben gefunden, aus der Zeit um 3900 v. Chr. „Die Scheibe bestand aus einer schweren, großen Platte aus gebackenem Ton oder Holz.“ (S. 53) Im Grab des Tutanchamun, aber auch in Zeugnissen aus dem Großkönigreich Mitanni (welches das heutige Syrien und die Türkei umfasste) wurden hingegen Speichenräder aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. entdeckt (S. 59).

Weiterentwicklungen der Erfindungen gingen oft einher mit interkulturellem Austausch, bei denen mitunter Techniken auf das Wesentliche reduziert und neu konzipiert wurden. Erfindungen seien angepasst worden, um ein besseres Ergebnis zu erzielen: „So sind etwa aus der Kordel der Neandertaler künstliche Fasern und Stahlseile hervorgegangen.“ (S. 258)

Roma Agrawal blickt auf den Entstehungsprozess fertiger Gebrauchsgegenstände: „Jedes Produkt beinhaltet die Gewinnung oder den Abbau eines Rohmaterials, die Herstellung, Montage, die Verpackung und den Transport – und das alles, bevor wir es das erste Mal in die Hand nehmen.“ (S. 261) Hier problematisiert sie, dass bei der Entsorgung von Elektroschrott auch Schadstoffe in mögliche Nahrungsketten und die Wasserversorgung kommen können, wenn etwa Edelmetalle auf der Mülldeponie landen. Sie erwähnt das Forschungsprojekt Big Repair Project, das analysiert, welche Faktoren die Wartung und Reparatur von Elektrogeräten im Vereinigten Königreich beeinflussen (Ebd.).

Mit ihrem historisch eindrücklichen Band zu sieben oft unterschätzten Erfindungen, veranschaulicht Agrawal das Ingenierwesen und die immer komplexer werdende Ingenieurtechnik als ein Zusammenwirken von Formgebung, Geschichte und Wissenschaft.

Spannungen unter der Oberfläche - „Je kürzer die Wellenlänge, desto höher die Energie.“

Sogenannte Wellen sind als rotierende Maschinenelemente bekannt; Die Wellen (1932) ist aber auch ein Schlüsselwerk der wohl bekanntesten Autorin der europäischen literarischen Moderne. Den schwedischen Mathematiker Per Molander inspirierte zu Eine Welt aus Wellen; Virginia Woolf und die moderne Physik (Inhaltsverzeichnis), das die tragende Metapher in Virginia Woolfs Romans Die Wellen „einen der absolut zentralen Begriffe der zeitgenössischen Mathematik und Physik“ (S. 154) innewohnt:

„Wenn man fantastische Bilder von Virusinvasionen im menschlichen Körper produziert, von der Feinstruktur eines Nervensystems oder von Spaltöffnungen auf einem Blatt, dann ist es tatsächlich die Wellennatur der Elektronen, die man sich zunutze macht.“ (S. 109)

Woolf habe für Die Wellen eine Erzählform gewählt, „in der die Bewegung der Zeit auf extreme Weise vergegenwärtigt wird, am Beispiel des Lebens einer Gruppe von Menschen, wie es sich an einem symbolträchtigen Tag gestaltet.“ (S. 116)

Molander bezieht Woolfs Roman auf Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, wenn es um die Abhängigkeit von Zeit zu Massen in der Umgebung geht: „Das Vergehen der Zeit wird also durch die Geschwindigkeit beeinflusst, mit der man sich bewegt. Für den Alltag spielt das keine Rolle, aber bei Teilchen, die mit Geschwindigkeiten nahe an der des Lichtes unterwegs sind, ergeben sich daraus messbare Effekte.“ (S. 119)

Molander betrachtet Woolfs romanimmanente Suche nach Strukturen und Mustern und setzt dabei Bezüge auch zur Quantenmechanik. Er vergleicht ihre künstlerische Ästhetik mit einem Streben nach einer Präzision des Ausdrucks in den Naturwissenschaften. Molander deutet bei Woolf eine Vision des Symmetriebruchs als Voraussetzung einer lebendigen Existenz.

„In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts wurden die Vorstellungen von der Integrität des Menschen und von der Unteilbarkeit des Atoms etwa gleichzeitig infrage gestellt, bevor sie zu Bruch gingen.“ (S. 42)

Für die Novemberausgabe 2023 bis zur Januarausgabe 2024 des NED wurden aus im November 256, im Dezember 6 und im Januar 334 automatisch selektierten Buchtiteln aus dem Datenbestand der Deutschen Nationalbibliothek jeweils 33 Buchtitel für November und 18 Buchtitel für Januar ausgewählt. Die bibliographischen Angaben sind im Folgenden aufgeführt:

 

 


Agrawal, Roma (2023): Nägel mit Köpfen; 7 Erfindungen, die die Welt bis heute verändern. München: Hanser. ISBN: 978-3-446-27762-5. http://d-nb.info/1284420337, 334 Seiten.

Arndt, Christopher (2023): Analyse der Wirtschaftlichkeit von Elektronutzfahrzeugen in der City Logistics; ein ganzheitlicher Analyseansatz unter besonderer Berücksichtigung von ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten. Berlin: Logos Verlag. ISBN: 978-3-8325-5700-3. http://d-nb.info/1297549767, 182 Seiten.

Bein, Fabian (2023): YouTubes audiovisuelle Kultur in Zeiten von YouTube Premium und den YouTube Originals; "broadcast yourself" und "we broadcast". Berlin: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-114571-6. http://d-nb.info/1280638435, 366 Seiten.

Beyer, Torsten (2023): Nachhaltige Websites; praktischer Leitfaden zur Prüfung und Optimierung - mit zahlreichen Tool-Tipps und Programm-Codes. Wiesbaden: Springer Gabler. ISBN: 978-3-658-41092-6. http://d-nb.info/1281540439, 177 Seiten.

Bora, Alfons (2023): Responsive Rechtssoziologie - Theoriegeschichte in systematischer Absicht. Wiesbaden: Springer VS. ISBN: 978-3-658-41140-4. http://d-nb.info/1281984051, 368 Seiten.

Bosch, Michael (2023): Digitalisierung und Smart Building; ein kritischer Erfolgsfaktor für nachhaltige Entwicklung. Wiesbaden: Springer Gabler. ISBN: 978-3-658-41628-7. http://d-nb.info/1285897331, 45 Seiten.

Ertugrul, Baris (Hrsg.); Bauer, Ullrich (Hrsg.) (2023): Sozialisation und gesellschaftlicher Zusammenhalt; Aufwachsen in Krisen und Konflikten. Frankfurt: Campus Verlag. ISBN: 978-3-593-51734-6. http://d-nb.info/1271043998, 410 Seiten.

Fabarius, Wolfhart (2023): ChatGPT in der Unternehmenspraxis; Anwendungsbeispiele für Risikomanagement, Controlling und Compliance. Berlin: Erich Schmidt Verlag. ISBN: 978-3-503-23697-8. http://d-nb.info/129672817X, 313 Seiten.

Finkenberger, Björn (2023): The impact of technology on the digital platform economy. Berlin: wvb Wissenschaftlicher Verlag. ISBN: 978-3-96138-378-8. http://d-nb.info/1302490079, 231 Seiten.

Gaess, Wolfgang (2023): IT-Governance; als Basis strategischer IT-Steuerung, Cloud Governance und dem erfolgreichen Management von Cyber Risiken. Frankfurt am Main: Fachmedien Recht und Wirtschaft, dfv Mediengruppe. ISBN: 978-3-8005-1851-7. http://d-nb.info/1271995050, 175 Seiten.

Gegenfurtner, Ludwig (2023): Das automatisierte Steuerverfahren; Herausforderungen, Grundfragen und Reformperspektiven des modernen Steuervollzugs. Baden-Baden: Nomos. ISBN: 978-3-7560-1388-3, http://d-nb.info/130682379X, 432 Seiten.

Gröbel, Rainer (Hrsg.); Jacquemin, Tanja (Hrsg.); Winkeljohann, Norbert (Hrsg.)(2023): Corporate responsibility; mitbestimmte Aufsichtsratsarbeit im nachhaltigen Unternehmen. Frankfurt: Bund-Verlag. ISBN: 978-3-7663-7313-7. http://d-nb.info/1292251514, 349 Seiten.

Guillén, Mauro F. (2022): 2030 - die Welt von morgen. Hamburg: Hoffmann und Campe. ISBN: 978-3-455-01444-0. http://d-nb.info/1254706682, 383 Seiten.

Herberger, Tim (2023): Digitale Transformation und Nachhaltigkeit in der Finanzwelt; aktuelle Fragestellungen und Perspektiven im Kontext des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements. Baden-Baden: Nomos. ISBN: 978-3-7560-0570-3. http://d-nb.info/1292251557, 305 Seiten.

Hoffmann, Florian (2022): Die Neue Welt; meine Expeditionen zu Menschen und Orten, die bereits in der Zukunft angekommen sind. Hamburg: Murmann. ISBN: 978-3-86774-718-9. http://d-nb.info/124756357X, 223 Seiten.

Hörtnagl, Jakob (2023): Self-Tracking im Alltag; qualitative Aneignungsstudie zur Wechselwirkung zwischen Praktiken der digitalen Selbstvermessung und Körperselbstbild. Wiesbaden: Springer VS. ISBN: 978-3-658-41184-8. http://d-nb.info/1282185977, 320 Seiten.

Horwath, Ilona (Hrsg.); Schweizer, Swetlana (Hrsg.) (2023): Climate protection, resource efficiency, and sustainable engineering; transdisciplinary approaches to design and manufacturing technology. Bielefeld: transcript. ISBN: 978-3-8376-6377-8. http://d-nb.info/1267774800, 248 Seiten.

Hummel, Sandra (Hrsg.); Rauter, Romana (Hrsg.); Jany, Andrea (Hrsg.); Jury, Martin (Hrsg.); Assinger, Philipp (Hrsg.); Brudermann, Thomas (Hrsg.); Bauer, Christian (Hrsg); van Poppel, Mireille (Hrsg.) (2023): Shaping tomorrow today - SDGs from multiple perspectives. Wiesbaden: Springer VS. ISBN: 978-3-658-38318-3. http://d-nb.info/1259360504, 373 Seiten.

Kämpf, Tobias (Hrsg.); Langes, Barbara (Hrsg.); Schatilow, Lars Christian (Hrsg.); Gergs, Hans-Joachim (Hrsg)(2023): Human friendly automation; Arbeit und Künstliche Intelligenz neu denken. Frankfurt am Main: Frankfurter Allgemeine Buch. ISBN: 978-3-96251-171-5. http://d-nb.info/1293401323, 230 Seiten.

Klawonn, Thilo (2023): Künstliche Intelligenz, Musik und das Urheberrecht. Tübingen: Mohr Siebeck. ISBN: 978-3-16-161921-2. http://d-nb.info/1292704764, 250 Seiten.

Klimczak, Peter (Hrsg.); Zoglauer, Thomas (Hrsg.) (2023): Truth and fake in the post-factual digital age; distinctions in the humanities and IT sciences. Wiesbaden: Springer. ISBN: 978-3-658-40405-5. http://d-nb.info/1274466490, 166 Seiten.

Koschak, Michaela (2023): Hitze, Flut und Tigermücke; (fast) alles zum Klimawandel. Wien: Herder. ISBN: 978-3-451-39671-7. http://d-nb.info/1286953499, 286 Seiten.

Lassak, Frank (2023): Fly Green - nachhaltige Luftfahrt; alternative Antriebe, neue Flugzeugmuster, synthetische Treibstoffe. Stuttgart: Motorbuch Verlag. ISBN: 978-3-613-04526-2. http://d-nb.info/1271458969, 205 Seiten.

Legrand, Jupp (Hrsg.); Linden, Benedikt (Hrsg.); Arlt, Hans-Jürgen (Hrsg.)(2023): Welche Öffentlichkeit brauchen wir?; zur Zukunft des Journalismus und demokratischer Medien. Wiesbaden: Springer VS. ISBN: 978-3-658-39628-2. http://d-nb.info/1268839531, 136 Seiten.

Leveringhaus, Jens (Hrsg.); Wibbeling, Sebastian (Hrsg.)(2023): Green Health; nachhaltiges Wirtschaften im Gesundheitswesen. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. http://d-nb.info/1281744883. ISBN: 978-3-95466-774-1, 349 Seiten.

Liebe, Miguel (2023): IT-gestütztes Controlling für Klein- und Mittelbetriebe; inhaltliche und organisatorische Ausgestaltungsgrade mit Branchenbeispielen. München: Vahlen. ISBN: 978-3-7560-0808-7. http://d-nb.info/1305096223, 383 Seiten.

Lieser, Michael (2023): Disrupt or be disrupted; was Unternehmen von Tesla, Uber und Airbnb lernen müssen. Ingelheim am Rhein: Mentoren-Media-Verlag. ISBN: 978-3-98641-063-6. http://d-nb.info/1289337810, 166 Seiten.

Liggieri, Kevin (2023): Technikphilosophie; neue Perspektiven für das 21. Jahrhundert. Darmstadt: wbg Academic. ISBN: 978-3-534-27611-0. http://d-nb.info/1270427997, 230 Seiten.

Loh, Janina; Grote, Thomas (2023): Medizin - Technik - Ethik; Spannungsfelder zwischen Theorie und Praxis. Berlin: J.B. Metzler. ISBN: 978-3-662-65867-3. http://d-nb.info/1261587324, 297 Seiten.

Lorenz, Stella (2023): Neue journalistische Erzählformen für Nachhaltigkeit; Konzepte, Entwicklungen und Potenziale in Printmagazinen. Baden-Baden: Tectum Verlag. ISBN: 978-3-8288-4884-9. http://d-nb.info/1286515599, 451 Seiten.

Maurya, Alka (Hrsg.); Munoz, Mark (Hrsg.); Gaur, Loveleen (Hrsg.); Singh, Gurinder (Hrsg.) (2023): Disruptive technologies in international business; challenges and opportunities for emerging markets. Berlin: De Gruyter. ISBN: 978-3-11-073859-9. http://d-nb.info/1236430689, 108 Seiten.

Meyna, Arno (2023): Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Systeme. München: Hanser. ISBN: 978-3-446-46003-4. http://d-nb.info/1257249886, 676 Seiten.

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